Sie können beim Sport oder im täglichen Training einen Fehltritt machen, mit dem Ergebnis, dass Sie nur doppelt falten. Der Fuß geht meist nach innen und man verspürt oft sofort Schmerzen an der Außenseite des Knöchels. Wir sprechen dann von einem Inversionstrauma. Klappt der Fuß aus, spricht man von einem Eversionstrauma, dies ist jedoch seltener. Viele Menschen erleiden irgendwann in ihrem Leben eine Knöchelverstauchung. Lesen Sie in diesem Blog mehr darüber, was los ist und was Sie dagegen tun können.

Wie sieht das Sprunggelenk aus?
Das Sprunggelenk besteht aus zwei Gelenken, nämlich dem oberen und dem unteren Sprunggelenk. Diese Gelenke sind außen und innen durch Knöchelbänder (Bänder) verstärkt. Diese Bänder, die eigentlich mehr Verdickungen in der Knöchelkapsel sind, sorgen für die Stabilität des Gelenks. Daher sind sie ziemlich steif, mit etwas Dehnung. Wenn sich Knöchel und Fuß nach innen bewegen, werden die äußeren Knöchelbänder gespannt und hemmen so die Bewegung. Auch die Bänder des Sprunggelenks und die Sprunggelenkkapsel enthalten spezialisierte Nerven, die dem Nervensystem Informationen über die Position und Bewegung des Sprunggelenks liefern.

Was sind die Symptome einer Knöchelverstauchung?
Bei einem Inversionstrauma dehnen sich die Knöchelbänder so weit, dass sie sich belasten, reißen oder reißen können. Möglicherweise haben Sie einen Riss in einem oder mehreren Knöchelbändern. Ein Inversionstrauma kann von leicht bis schwer reichen. Unmittelbar nach dem Trauma verspüren Sie Schmerzen an der Außenseite des Knöchels und des Fußes. Stehen und Gehen können schmerzhaft oder sogar unmöglich sein. Je nach Schweregrad können Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Fast alle Bewegungen können schmerzhaft sein. Außerdem fühlt sich der Knöchel oft instabil und schwach an. Wenn der Knöchel sehr dick und blau wird und Sie ihn am nächsten Tag nicht belasten können, ist es ratsam, Ihren Arzt für eine zusätzliche Untersuchung zu kontaktieren. Möglicherweise haben Sie zusätzlich zum Riss eines Knöchelbandes eine Fraktur erlitten.

Was ist die beste Behandlung für eine Knöchelverstauchung?
Unmittelbar nach der Knöchelverstauchung ist eine gemessene Ruhezeit von größter Bedeutung. Bei Bedarf können die Schmerzen durch Kühlen mit einem Eisbeutel und Hochlagern des Beins gelindert werden. Der Rat, den Knöchel nach Möglichkeit zu belasten, basierend auf Schmerzen, um die Genesung zu fördern. In den meisten Fällen können Sie 1 oder 2 Wochen nach dem Trauma normal gehen. Es ist wichtig, dass die Schwellung schnell abnimmt, um so schnell wie möglich mit der Rehabilitation beginnen zu können. Wenn das Sprunggelenk wieder belastbarer ist, können Sie den Zustand Ihres Sprunggelenks beim Sportarzt oder (Sport-)Physiotherapeuten beurteilen. In der ersten Phase wird dadurch oft der Knöchel für zusätzliche Stabilität während der Belastung abgeklebt. Gemeinsam sorgen Sie dann dafür, dass das Sprunggelenk wieder so stark und stabil wie möglich wird, damit Sie Ihre täglichen Aktivitäten und Sportarten wieder aufnehmen können. Ein normaler Genesungsprozess führt innerhalb von 6 bis 8 Wochen zur Wiederherstellung der Funktion und Heilung ohne Restsymptome. Innerhalb von 12 Wochen haben die meisten Sportarten auf dem gleichen Niveau wie vor dem Trauma wieder aufgenommen. Wichtig ist auch die Prävention eines neuen Inversionstraumas. Eine Knöchelorthese wird manchmal empfohlen, wenn Kontaktsportarten wieder aufgenommen werden.

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